Aktuell

Wie locke ich die schönen bunten Schmetterlinge in meinen Garten?

Mit vielen praktischen Tipps wollen die Naturfreunde zeigen, wie man erfolgreich eine Blühfläche anlegt.
Am Lehrbiotop kann jeder eine eigene Testfläche anlegen und das Blühergebnis verfolgen.

Vor allem Kinder sollen die Entwicklung vom kleinen Samen zur bunten Blüte kennenlernen.

Weitere Pflegearbeiten auf den Vereinsflächen sind für diesen Tag geplant.

Treffpunkt: 10 Uhr in der Schulstraße 8

Die Naturfreunde freuen sich viele kleine und große helfende Hände!

Nistkästen in Ober-Mockstadt bezugsfertig!

Bevor unsere einheimischen Singvögel wie Meise und Rotkelchen, die Brutsaison eröffnen, haben die Naturfreunde Ober-Mockstadt die Vogelkästen rund um Ober-Mockstadt gesäubert.

Der Treffpunkt war zunächst um 10 Uhr in der Bleichstraße am Festplatz, wo dann die über 40 Erwachsene und Kinder auf 5 Traktorengruppen aufgeteilt wurden.
Da sich in den Nestern des vergangenen Jahres Milben und Vogelflöhe sammeln, die besonders für die Jungvögel eine Bedrohung darstellen, sollten diese Nester aus den künstlichen Nisthilfen entfernt werden.
Außerdem ist eine Säuberung der Kasten wichtig, da beispielsweise Meisen keine alten Nester annehmen, sondern ein neues obendrauf setzen. Durch zu viel Nistmaterial im Kasten sitzen die Jungvögel höher und näher am Einflugloch und können leichter von Katzen, Mardern oder Elstern herausgeholt werden. 

Nach dem gründlichen Ausfegen der Vogelhäuser sind sie jetzt wieder beziehbar für Meise und Co.
Zudem wurden beschädigte Nisthilfen soweit möglich repariert, alle Vogelhäuser kartiert und die Belegrate des letzten Jahres abgeschätzt.
Obwohl etwa 63% der 300 Nistkästen belegt waren, wurden auch wieder viele unausgebrütete Eier gefunden, die auf einen verfrühten Tod der Elterntiere hinweisen.

Die Veranstaltung endete nach einer kleinen Stärkung gegen 14 Uhr.

Die Naturfreunde Ober-Mockstadt danken den vielen kleinen und großen Helfern!

Frühlingserwachen

Mit Kräuterpädagogin Celia Back entlang der Nidda

Wir erkunden gemeinsam die nähere Umgebung der Dauernheimer Turnhalle, rechts und links der Nidda, und werden sicher überrascht sein über die Vielzahl an Heilpflanzen in diesem Gebiet.
Wir kümmern uns heute insbesondere um Pflanzen, die jetzt im zeitigen Frühjahr den Menschen helfen können, den Körper nach den langen Wintermonaten zu „reinigen“ und wieder neue Kraft für die Herausforderungen der kommenden Zeit zu tanken.
Sie werden außerdem einiges über die Heilkraft heimischer Baume und Sträucher und auch deren Knospen erfahren. Natürlich sprechen wir über die Möglichkeiten, Wildkräuter und auch Blätter von Gehölzen in der Wildkrauterküche einzusetzen. Informationen zum eindeutigen Bestimmen der jeweiligen Pflanzen runden die Wanderung ab.

Sonntag, 7. April 2019, 15.00 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden
Treffpunkt: Haupteingang der Turnhalle Dauernheim

Bitte mitbringen: Festes Schuhwerk, ggfs. wetterfeste Kleidung und Regenschutz, evtl. etwas zum trinken

Kosten: kein fester Teilnehmerbeitrag, eine Spende für die „Foundation Human Nature“ wird erbeten (Spendenbox vorhanden)

Zur besseren Planung wird um Anmeldung bis zum 5. April gebeten.
(max. TN-Zahl ca. 20 Personen)! - Teilnahme auf eigene Gefahr -

Anmeldung und weitere Infos: telefonisch 06041/9690030 oder per e-mail: celia.back@web.de

Foto: NABU/ Peter Lindel

Foto: NABU/ Peter Lindel

Der Gesang der Feldlerchen bildete früher die typische Klangkulisse unserer Agrarlandschaft. Doch heute ist dieser einst so häufige Singvogel selten geworden. Die intensive Landwirtschaft und der Mangel an Insekten rauben der Feldlerche Lebensraum und Futter – sie ist bei uns akut bedroht. Um auf den alarmierenden Rückgang der Lerche und anderer Feldvögel aufmerksam zu machen, hat die Naturschutzorganisation NABU die Feldlerche zum Vogel des Jahres 2019 gekürt.

Die Bestände dieses Singvogels haben in den letzten Jahrzehnten rapide abgenommen. Ein Drittel der Feldlerchen sind in den vergangenen 25 Jahren verschwunden. Zwar gehört die Feldlerche mit zwischen 1,3 und 2 Millionen Revieren immer noch zu den häufigen Vögeln Deutschlands. Aber ihre Zahlen nehmen weiter ab und in vielen Gebieten Deutschlands gibt es sie bereits nicht mehr. „Intensivkulturen mit Wintergetreide, Mais und Raps, fehlende Brachflächen und der Rückgang von Insekten verringern ihren Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage“, sagt Norbert Schäffer vom Landesbund für Vogelschutz (LBV).. So ist die Lerche ein Bodenbrüter, die zum Aufziehen ihrer Nachkommen freie Flächen wie Wiesen, Heiden, Stoppelfelder oder brachliegende Gelände benötigt. In der heutigen Agrarlandschaft dominieren jedoch schnell und dicht wachsenden großflächige Intensivkulturen Wintergetreide, Raps oder Mais.

Die Feldlerche steht als Jahresvogel auch stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil sogar noch schlechter geht.

Quelle: NABU

Fahradfahren ist nicht nur gesund sondern auch im Sinne des Umwelt- und Naturschutzes.
Unter Federführung der IG Radweg wurden in den letzten Wochen mehrere Aktionen durchgeführt, um Druck aufzubauen, den seit über 30 Jahren diskutierten Radweg Ranstadt – Selters – Glauburg endlich zu realisieren.
Wir berichten hier kurz dazu und möchten das Anliegen ausdrücklich unterstützen.

Die letzte Aktion stand im Zusammenhang mit der letzten Kreistagssitzung.
Im Vorfeld der Sitzung wurden viele Gespräche mit Kreispolitikern fast aller Fraktionen inklusive Landrat Weckler geführt und das Anliegen konnte demonstrativ und verbal vermittelt werden.

In der Kreistagssitzung selbst wurde dann von der Fraktion B 90 / DIE GRÜNEN ein entsprechender Antrag gestellt und von G. Salz ( B90/ DIE Grünen & ehemaliger Lehrer der Schule Konradsdorf) begründet. Durch einen Änderungsantrag der CDU/SPD Regierungskoalition wurde dieser Antrag weitergehender begründet und erweitert.

Dieser Antrag wurde anschießend von allen Fraktionen einstimmig (!) angenommen.

In seinem Beschluss unterstützt der Kreistag den Bau des Radweges, einschließlich der geforderten Unterführungslösung zum Schulzentrum und Hofgut Konradsdorf und leitet seinen Beschluss an das Land Hessen, Hessen Mobil und Bundesverkehrsministerium weiter.
Der Kreistag spricht sich zudem für das Unterbleiben der Planfeststellung aus und bittet Hessenmobil das zu prüfen. Die Planung soll in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Regionalentwicklung von Hessen Mobil vorgestellt und besprochen werden.

Nähere Info z.B. in diesem Artikel des Kreisanzeiger und bei IG Radweg, Ansprechpartner Siegfried.Knau@t-online.de.

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