Aktuelle Aktionen...

(Siehe auch unter Terminkalender...)

Um dem allgemeinen Insektenrückgang entgegen zu wirken, erneuerten die Naturfreunde in
diesem Jahr viele ihrer Blühstreifen. Nach einer aufwendigen und zeitintensiven
Bodenbearbeitung, erfolgte am 18. Mai die Aussaat, bei der uns Tim Keller aus Konradsdorf
tatkräftig unterstützte. Das Saatgut erhielten die Naturfreunde vom Jagdverein Hubertus Büdingen
in Zusammenarbeit mit dem Rebhuhnhegering und ist eine spezielle Mischung, die neben den
Insekten vor allem dem Rebhuhn zu Gute kommen soll. Wir laden Sie ein sich in den nächsten
Wochen die wunderschönen Blühstreifen anzusehen und die Tiere, die sich dort tummeln zu
beobachten.

Zwischen Urpferdchen und Kreuzotter

Vergnügt, ausgelassen und sonnig begannen die Sommerferien für die Kinder der Naturfreunde Ober-Mockstadt, denn die Ferienfreizeit stand auf dem Programm.
In diesem Jahr reiste die Gruppe nach Dieburg und bezog im Natufreundehaus Moret mitten im Wald Quartier. Bereits am ersten Abend machten sich alle auf zu einem Erkundungsrundgang und zum nahegelegenen Abenteuerspielplatz. Wunderschöne Schmetterlinge, Mistkäfer und Stockenten begleiteten den Weg der 18 Mädchen und Jungen auf ihrem Rundgang.
Am nächsten Morgen besuchte die Gruppe die Fossillagerstätte Grube Messel, die neben dem Wattenmeer und den Buchenwäldern von Mitteldeutschland, eines der drei Naturdenkmäler des UNESCO-Welterbes ist. Bei einer Führung erhielten die Kinder einen einzigartigen Einblick in die frühe Evolution der Säugetiere und die Entwicklungsgeschichte der Erde vor 48 Millionen Jahren. Besonders das Vollkörperskelett des Urpferdchens und ein Modell des nur kniehohen Säugetieres begeisterten die Kinder. Besonderes Highlight war die eigene Suche nach Fossilien zwischen den Ölschieferschichten. Fischschuppen, Würmer und sogar eine Schlangenhaut kamen zum Vorschein und faszinierten die Kinder sehr.
Bei einem großen Lagerfeuer und Spielen auf dem Gelände der Herberge ging der Abend vergnügt zu Ende.
Pfeilgiftfrösche, Schlangen, Spinnen und Warane sind nur einige Vertreter der giftigen Tiere, die die Gruppe bei der Führung zum selbigen Thema im Darmstädter Vivarium am nächsten Tag kennenlernten. Bei der weiteren Erkundung des kleinen Zoos traf man tollende Otter, sich paarende Schildkröten und schlafende Tapire. Wer im Zoo nach kein Souvenir gefunden hatte, konnte im Luisen-Center im Herzen Darmstadts bei einem kleinen Einkaufsbummel weitersuchen. Zurück an der Herberge angekommen, sorgte eine ausgiebige Wasserschlacht für Abkühlung.
Schon war der letzte Abend angebrochen, der jedes Jahr für eine Abschlussparty reserviert ist. Neu in diesem Jahr: Die Wahl zu „Germany’s next top Trottel“. Sechs Kandidaten wurden von ihren Zimmerkollegen zum Beispiel mit Unterhosen auf dem Kopf verkleidet und stellten sich dem „Applausometer“ der Jury, die jedoch kurzerhand alle als Sieger bestimmte. Im Anschluss wurde die Tanzfläche freigegeben und alle feierten bis kurz vor Mitternacht. Unausgeschlafen mussten am nächsten Morgen schon wieder die Koffer gepackt und die Heimreise angetreten werden. Mit vielen neuen Eindrücken freuen sich alle schon auf die Ferienfreizeit im nächsten Jahr, die, wenn es den Kindern nach ginge, auch zwei Wochen dauern darf.

Anfang Mai hieß es wieder wandern bei den Naturfreunden. Diesmal ging es in das Auengebiet vor
der Haustür. Geführt von Ralf Eichelmann zogen etwa 50 Naturfreunde los in die Aue Richtung
Nieder-Mockstadt. Vorbei an der Flutmulde „An der Orleswiese“, über das „Gehegte Stück“ bei
Nieder-Mockstadt ging der Weg über den „Ochsenstumpf“ zurück zum Lehr- und Erholungsbiotop
der Naturfreunde. Ralf Eichelmann machte die Besonderheiten dieses Lebensraums deutlich,
indem er speziell angepasste Arten wie die Sumpfdotterblume, den Grasfrosch oder den
Schlammpeitzger genauer vorstellte. Doch die Wanderer konnten nicht nur theoretisches über
zahlreiche Arten erfahren, sondern sie auch live beobachten: Da stritten sich zwei
Storchenmännchen um die Gunst des Weibchens, etwa 30 Rehe weideten auf den Auwiesen und
ein Grasfrosch hüpfte am Wegesrand. Dieser wurde zugleich von den zahlreichen Kindern
eingefangen und im Becherglas genauer unter die Lupe genommen. Nach gut zwei Stunden trafen
die hungrigen Wanderer am Lehr- und Erholungsbiotop ein und stärkten sich bei einem
reichhaltigen und abwechslungsreichen Picknick. Vor Ort konnte man die Honigbienen im
Schaukasten bei ihrer Arbeit beobachten, das Weidentipi erkunden und die Frösche im Flutteich
suchen.

Nach zweijähriger Pause ist die wieder da: die Schleiereule.
In einem der drei Brutkästen in den Ober-Mockstädter Scheunen ist vor wenigen Wochen diese Aufnahme gelungen: 5 Jungtiere und noch eins im Ei.
Zudem sind auf dem Nestboden zahlreiche tote Nagetiere zu erkennen, sodass wir hoffen, dass ein gegenseitiger Verzehr der Jungtiere auf Grund von Nahrungsmangel ausbleibt.
Wir freuen uns sehr über den gefiederten Nachwuchs und möchten zur besseren Beobachtung zukünftiger Bruten eventuell eine Infrarot-Kamera im Kasten installieren.

Wer in den letzten Wochen aufmerksam durch Ober-Mockstadt fuhr, konnte Mitglieder der Naturfreunde beim Aufhängen von Nistkästen beobachten.
In diesem Jahr kümmert sich der Verein im Besonderen um den Mauersegler.
Schon bei der Bauaktion im Januar wurden vorbereitend Mauerseglerkästen gebaut und Ober-Mockstädter mit geeigneten Fassaden angesprochen.
Die Mauersegler treffen jährlich Anfang Mai in der Wetterau ein und suchen einen Nistplatz zur Aufzucht ihrer Jungtiere.
Durch energetische Gebäudesanierung gibt es nur noch wenige Dachspalten oder Öffnungen, die als Brutplatz in Frage kommen. Da die Nisthilfen in mindestens sechs Meter Höhe angebracht werden sollen, nutzten die Naturfreunde ein Fassadengerüst.
Da die Kulturfolger Kolonienbrüter sind, wurden immer drei bis vier Kästen in geringem Abstand an insgesamt zehn Gebäuden montiert.
Unterstützend werden zur Anlockung in den Morgen- und Abendstunden die Rufe der Mauersegler abgespielt.

Die Naturfreunden danken allen Helfern sowie den Hauseigentümern für diesen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser wunderschönen Flugakrobaten.

Vogelstimmen

  • Vogelstimmen
    Mauersegler

Zum Abspielen der Audiodatei in MP3 kann man jedes Handy oder jeden MP3-Player benutzen.
Wenn man das unabhängig von Handy und Stromversorgung abspielen will, dann kann man das auf einen USB-Stick spielen und mit einem portablen Lautsprecher mit Akku, USB und Weckfunktion abspielen.
Hier eine mögliche Variante: Musicman MA Soundstation Stereo-Lautsprecher mit intergriertem Akku und LCD Display (MP3 Player, Radio, MicroSD Kartenslot,USB Steckplatz)